Gewaltfrei in die Zukunft.

Ein Innovationsvorhaben gegen häusliche Gewalt

Ein Innovationsvorhaben gegen häusliche Partnerschaftsgewalt in Form einer non-profit App

Die Idee wurde im Zuge des Hackathons (#wirvsvirus) der Bundesregierung für das Solution Enabler Programm für besonders förderwürdige Projekte ausgewählt: Ein Innovationsvorhaben, das Betroffenen häuslicher Gewalt mittels einer App niedrigschwellig Hilfe zur Selbsthilfe anbietet und der Gewaltprävention dient.

Die App soll ein Instrument zunächst für erwachsene Frauen sein, die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Ein besonderes Augenmerk wird auf Mütter als Zielgruppe gelegt. Neben der Informations- und Reflektionsmöglichkeit soll die App denjenigen, die aus einer gewaltbelasteten Beziehung aussteigen wollen, entsprechende Wege aufzeigen, sicher zu handeln. Hierfür dienen die Dokumentationsmöglichkeit der Übergriffe, die Hinweise auf Unterstützungseinrichtungen sowie die Möglichkeit, bei akuter Bedrohung schnell polizeiliche Hilfe zu rufen.

Gefördert wird das Pilotprojekt vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Das Niedersächsische Innenministerium und die Region Hannover stellen erhebliche Ressourcen für die Entwicklung und Erprobung der App zur Verfügung.

Interdisziplinär aufgestellt schaffen wir gemeinsam innovative Wege für Betroffene von häuslicher Gewalt

Der Trägerverein GfZ e.V. bringt durch seine Gründungsmitglieder unterschiedliche Expertisen – aus Staatsanwaltschaft, Polizei, Opferschutz, Politik und kriminologischer Forschung - zusammen.

Bei der technischen und inhaltlichen Entwicklung der App pflegen wir einen holistischen Ansatz und arbeiten interdisziplinär, in enger Zusammenarbeit mit allen Kooperationspartnern: BIG e.V. – der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen, dem LKA Niedersachsen, der Polizeidirektion Hannover und der Region Hannover. Zur Sicherung der Ergebnisse und der Nachhaltigkeit erfolgt eine umfassende wissenschaftliche Begleitung.

Langfristige Integration des Angebots in bestehende Präventionsstrukturen

Das Innovationsvorhaben soll nicht nur als Antwort auf die derzeitige Ausnahmesituation verstanden werden.

Partnerschaftsgewalt und insbesondere Gewalt an Frauen ist kein rein privates Problem, sondern ein soziales und öffentliches Problem, das weitreichenden gesellschaftlichen Schaden verursacht und dringend einer Lösung bedarf. Das Innovationsvorhaben soll nicht nur als Antwort auf die derzeitige Aus- nahmesituation verstanden werden. Wir verfolgen das Ziel, das Angebot über die Pandemie hinaus langfristig in die bestehenden Präventionsstrukturen einzugliedern.

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